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6. Mai 2009 - Die Investmentgesellschaft Serdac macht erfolgreich von den neuen Rechten für Minderheitsaktionäre in einem öffentlichen Angebot Gebrauch

Erstmals seitdem Minderheitsaktionäre neu Parteistellung im Verfahren vor der Übernahmekommission haben, haben Serdac und Amber Master Fund (Cayman) SCP ("Amber") gegen eine Verfügung der Übernahmekommission Einsprache erhoben. Diese Verfügung erging im Zusammenhang mit einem Pflichtangebot auf alle Aktien der Harwanne Compagnie de participations financières et industrielles SA ("Harwanne") durch die MMA Vie SA ("MMA"). In ihrer Einsprache machten Serdac und Amber geltend, dass der Angebotspreis von CHF 2.60 pro Aktie die Regeln betreffend den Mindestpreis verletze. Die Übernahmekommission und die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA entschieden zugunsten der Minderheitsaktionäre und ordneten zum Zweck der Bestimmung des Mindestpreises eine Bewertung der Harwanne-Aktien an. Eine Beschwerde gegen diese Verfügung ist vor dem Bundesverwaltungsgericht hängig. Zwischenzeitlich hat Serdac ihren Anteil von 6.61% an MMA verkauft und damit die Parteistellung im Beschwerdeverfahren aufgegeben. Serdac verkaufte ihren Anteil an Harwanne zu einem Preis von CHF 3.45 pro Aktie und erzielte damit einen gegenüber dem ursprünglichen Angebot von CHF 2.60 pro Aktie 32.69% höheren Verkaufspreis.

Bär & Karrer hat Serdac in diesem Verfahren beraten und vertreten. Das Team setzte sich zusammen aus den Partnern Eric Stupp und Dieter Dubs sowie Senior Associate Rashid Bahar. 

 

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